Nachdem in den vergangenen Jahren die Zweite zwar durchweg immer gegen die

Dritte unterlegen war, am Ende aber doch immer ein paar Plätze vor ihr rangierte,

kam der Abstieg vergangenes Jahr praktisch wie aus heiterem Himmel und führte

auch zu einer Umstellung der Mannschaften.

 

Unsere neue Zweite:


E.Heidt

W.Albert

A.Heidt

W.Weber

A.Graf

Chr.Nüßlein

Th.Dietrich

A.Keller

 

 

 
   Schach in Mittelfranken  H.Schüssel 08.05.18 
 
Kreis Mitte K2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10  PU   BR   
1.  SC N-T Nürnberg 5. 6 5 27 51.5 Auf
2.  SC Jäklechemie 2. 4 4 5 6 17 43.5 Auf
3.  SG Mü-R/Schwabach 3. 2 4 6 5 4 17 39.0  
4.  SG Anderssen/N78 2. 6 4 5 6 16 40.5  
5.  SC Postbauer-Heng 3. 2 15 37.0  
6.  SC N-T Nürnberg 6. 3 4 4 4 3 12 38.0  
7.  Zabo-Eintracht N. 4. 3 2 4 3 10 32.5  
8.  SW Nürnberg Süd 7. 3 3 5 5 9 30.5  
9.  SW Nürnberg Süd 8. 2 2 5 3 5 6 25.0 Ab
10.  SK Nürnberg 1911 4. 4 3 1 22.5 Ab
 
   

 

TOP 20
1.  04  Neumann,Robert NTN 5  9.0a9
2.  08  Mantel,Hubert NTN 5  8.5a9
3.  06  Denninger,David Jäkl2  8.0a9
4.  02  Renner,Christian NTN 5  6.5a8
5.  04  Schmucker,Jonas NTN 6  6.5a8
6.  07  Dietrich,Thomas N78A2  6.5a9
7.  05  Umrath,Stephan NTN 6  6.0a9
8.  07  Trainbauer,Walter MRSC3  6.0a9
9.  01  Völk,Tobias Jäkl2  5.5a9
10.  02  Wisura,Timm PoHe3  5.5a8
11.  06  Deinlein,Albert NTN 5  5.5a9
12.  09  Zaudtke,Friedrich W. NTN 6  5.5a8
13.  01  Wißmeier,Bernd N11 4  5.0a7
14.  02  Albert,Wolfgang N78A2  5.0a8
15.  02  Albayrak,Aylin Zabo4  5.0a9
16.  03  Heidt,Andreas,Dr. N78A2  5.0a6
17.  06  Ott,Hans Zabo4  5.0a7
18.  07  Neumann,Walter NTN 5  5.0a8
19.  08  Lingl,Peter Jäkl2  5.0a8
20.  08  Keller,Adam

 

Schach-Kreis Mfr.-Mitte
Mannschaftsmeisterschaft 2017/18
Kreis Mitte K2         »Mannschaft: 1. 3.
 N 
 1 
 1 
   
 4.
 P 
 o 
 H 
 e 
 3.
 N 
 T 
 N 
   
 6.
 M 
 R 
 S 
 C 
 3.
 S 
 W 
 S 
 ü 
 8.
 S 
 W 
 S 
 ü 
 7.
 Z 
 a 
 b 
 o 
 4.
 N 
 T 
 N 
   
 5.
 J 
 ä 
 k 
 l 
 2.
Zur Tabelle
Mannschaftsführer: Dietrich Thomas
SG Anderssen/N78 2.
Striegauer Str. 47
T
i
h
ö
DWZ
25.04.
13.
10.a
10.
11.h
24.
11.a
19.
01.h
02.
02.a
23.
02.h
16.
03.a
13.
04.h
27.
04.a
 Pkt.
 ges.
 Erf.
  %
 DWZ
 Verä.
01 Heidt,Eduard   1 1707 ½ ½     1 0 0     2.0 40 -21 
02 Albert,Wolfgang   2 1676 1 ½ 1 ½ ½ 1   0 ½ 5.0 63 20 
03 Heidt,Andreas,Dr.     1656 1 1   ½ 1 + ½     5.0 83 29 
04 Weber,Willibald   1 1647 0 0 ½ ½ 1 0 ½ 0 1 3.5 39 -45 
05 Graf,Andreas   1 1631 1 + - 1     1   0 4.0 67 17 
06 Nüßlein,Christian     1525 1 1 0 0   0 1 0 1 4.0 50
07 Dietrich,Thomas   3 1608 1 1 1 1 ½ 1 0 ½ ½ 6.5 72 15 
08 Keller,Adam     1381 1 1 ½ 0 1 1 0 0 ½ 5.0 56 23 
09 Müller,Ludwig   3 1602                        
10 Brunnhuber,Edwin     1547               0 - 0.0 0 -13 
11 Schindler,Jan   1 1519               ½   0.5 50
12 Deinhard,Erwin   1 1514     1             1.0 100 15 
13 Bald,Johannes   2 1485                        
14 Pohl,Rainer     1405     0   ½   ½     1.0 33 -27 
15 Lipski,Frank     1320       0 ½ 1   ½ 1 3.0 60 33 
16 Pfeiffer,Thomas     1056                        
17 Kraus,Markus     1010                        
18 Bernowsky,Martin       961                        
Mannschaftspunkte: 16 10Ø 1598  6 4 6 5 40.5 56 50 
Vorjahr: 8.Rang 8 Punkte »Tabelle Rang» 1. 1. 2. 3. 3. 2. 4. 4. 4. Impressum 30.04.18
                 

 

9. Runde:

SC Jäcklechemie II - SG Anderssen/1978 II  4,5 - 3,5

... oder wir sind ja schließlich nicht (nur) zum gratulieren hier

 

In der letzten Runde der Saison verschlug es uns zu den bereits nahezu sicher als

Aufsteiger feststehenden Schachfreunden von Jäcklechemie.

Genauer gesagt fehlte diesen noch genau ein Brettpunkt zum endgültigen Aufstieg

und diesen bekamen sie von uns direkt geschenkt da beide Heidts mit Abwesenheit

glänzten und wir mit Frank nur einen Ersatzmann dabei hatten.

Aufgrund des zeitgleich stattfindenden Spiels der Dritten um den Aufstieg hatten 

wir darauf verzichtet von dort Spieler ab zu ziehen.

Da es für beide Mannschaften um nichts mehr ging war die Stimmung denn auch 

entsprechend locker.

Bei Willi und Andi an den Brettern 2 und 3 gab es ein geben und nehmen.

Willi´s Gegenüber gab, um genau zu sein die Dame, welche Willi dankend nahm,

bei Andi war es zur Freude seiner Gegnerin umgekehrt, was ihm die erste reguläre 

Niederlage der Saison einbrachte.

Christian erwischte wieder einen seiner besseren Tage und konnte seinen vierten 

Sieg einfahren und auch noch ausgeglichen abschliessen.

Adam holte ein Remis, welches letztlich glücklich war, nachdem er das Angebot 

vorher zweimal abgelehnt hatte.

Somit stand es bei noch drei laufenden Partien 2,5-2,5, während Wolfgang zwar 

eine Quali und einen Bauern mehr aber eine leicht fragwürdige Stellung hatte, sah 

es bei Frank im Bauernendspiel mit einer Figur weniger gar nicht gut aus und der

vielversprechende Angriff von Thomas war auch verpufft... 

Aber wie gesagt, wir waren ja nicht (nur) zum gratulieren gekommen, ein Punkt 

sollte es zum Abschluss schon noch einmal sein...

Also kämpften Wolfgang und El Capitan weiter und Franks Stellung besserte sich 

zusehends (siehe auch untenstehende Partie), bis er das für unmöglich gehaltene

schaffte und doch noch gewann.

Thomas, der bereits ein Remisangebot erhalten hatte, nahm dieses umgehend an 

und auch Wolfgangs Gegenüber nahm ohne langes zögern das Angebot an, so

dass aus dem angepeilten Unentschieden sogar noch ein Sieg wurde.

 
Lipski, FrankCipra, Christiane, 1431, SC Jäklechemie
Lipski, Frank, 1630, SC Anderssen Nbg.

[C62 Spanisch], K2, Runde 9.8, 0-1

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 d6 4.d4 Ld7 5.0-0 a6 6.Lc4 Sf6 7.Te1 Lg4 8.d5 Sd4 9.Sbd2 c5 10.c3 Sxf3+ 11.Sxf3 b5 12.Ld3 c4 13.Lc2 Le7 14.b3 Tc8 15.bxc4 Txc4 16.Dd3 0-0 17.h3 Lh5 18.Sh4 Dc7 19.Ld2 Tc8 20.Te3 Sxd5 21.exd5 Lg6 22.Sxg6 fxg6 23.Ld1 Lg5 24.Tg3 Lxd2 25.Dxd2 Txc3 26.Txc3 Dxc3 27.Dxc3 Txc3 28.Kf1 Kf7 29.Lg4 Td3 30.Le6+ Ke7 31.Ke2 Tc3 32.Kd2 Tc4 33.Tb1 g5 34.Tb2 g6 35.Tc2 Txc2+ 36.Kxc2 Kd8 37.Lg8 h6 38.Lf7 Kc7 39.Lxg6 Kb6 40.Kd3 Kc5 41.Ke4 a5 42.Lf7 a4 43.Kf5 b4 44.Kg6 b3 45.axb3 axb3 46.Kxh6 b2 47.Lg6 Kxd5 48.f3 Kd4 49.Kxg5 d5 50.Lb1 Ke3

 

8. Runde:

SG Anderssen/1978 II - SC Noris-Tarrasch Nbg. V  1,5 - 6,5

... oder Parole jeder für sich

 

Gegen den Topfavoriten der Liga, der diese auch verlustpunktfrei abschloss, fehlten

uns mit den Herren Heidt und Andi G. gleich drei starke Spieler, was gegen diesen 

Gegner, der auch noch nahezu in Bestbesetzung antrat, nicht ausgeglichen werden 

konnte.

Entsprechend gab El Capitan auch vorher die Order aus, dass Remisangebote der 

Gegner nicht mit ihm besprochen werden müssen, sondern jeder angesichts der

großen mannschaftlichen Überlegenheit des Gegners selbst entscheiden solle.

Die Geschichte ist denn auch schnell erzählt...

El Capitan und Jan bekamen als einzige ein Remisangebot, waren aber auch die 

einzigen die eine zumindest annähernd gleiche DWZ wie ihr Gegenüber hatten.

Beide nahmen an und Frank erzielte ein überraschendes Remis, das sein Gegner

nach Franks Angebot und kurzer Bedenkzeit annahm. Erwin`s Remisangebot wurde

abgelehnt und er musste letztlich leider auch die Segel streichen.

Wolfgang leistete seinem 230 Punkte stärker eingestuftem Gegner zwar erbitterten

Wiederstand am Spitzenbrett, errang aber leider nichts zählbares

Der Rest unserer Mannschaft hatte leider den zwischen 120 und 250 DWZ-Punkte 

höher eingestuften Gästen nicht viel entgegen zu setzen. 

 

 

7. Runde:

Zabo Eintracht IV - SG Anderssen/1978 II  4,5 - 3,5

... oder das Ende vieler Träume

 

Vielleicht lag es daran, dass wir zum ersten und einzigen Mal in dieser Saison ohne

Wolfgang antreten mussten, aber das allein kann bei ansonsten voller Kapelle nicht 

die Entschuldigung sein...

Der tatsächliche Unterschied waren an diesem Abend die Damen Albayrak, die aus

ihren drei Partien an Brett 1 gegen Eddie und Brett 6 gegen El Capitan zwei Siege

und an Brett 8 gegen Rainer ein Remis für ihre Mannschaft holten.

Für El Capitan war das an einem mehr als gebrauchten Tag das Ende des Traums 

von einer unbesiegten Saison.

Da auch Adam, der bislang mit 4,5 aus 6 ebenfalls sehr gut gepunktet hatte, nicht 

seinen besten Tag erwischt hatte und wie auch El Capitan schon in der Eröffnung 

erwischt wurde, stand die Niederlage praktisch fest.

Andi H. und Will trennten sich an Brett 2 und 3 remis, aber etwas positives gab es

dann doch auch noch...

Christian hat das siegen nicht verlernt und glich seine Bilanz nach zwei Siegen bei

zuletzt drei Niederlagen aus, während Andi G seinen dritten Sieg holte und bislang

bei einem weiteren kampflosen Sieg nur einmal kampflos verlor. 

Der letzte Traum vom Aufstieg ist damit aber ausgeträumt...

 

 

6. Runde:

SG Anderssen/1978 II - SW Nürnberg Süd VII  5 - 3

 

Erheblich schwieriger als das Spiel bei Schwarz-Weiß 8 gestaltete sich drei Wochen

später das Spiel gegen die Siebte unserer Schachfreunde aus der Südstadt.

Zwar traten wir mit Ausnahme von Andi G. in Bestbesetzung an und führten auch 

kampflos 1-0 da And H.´s Gegner an Brett 3 nicht antrat.

Allerdings erwischte Willi einen gebrauchten Tag und unterlag relativ schnell und 

auch Christian hat schon bessere Tage erwischtund unterlag, nachdem uns Adam

zwischenzeitlich wieder in Führung gebracht hatte. Somit stand es 2-2.

Frank, der auch heute als Ersatz für Andi G. dabei war konnte erneut punkten, 

diesmal nach nahezu fehlerfreier Partie sogar voll und da ließ auch El Capitan sich

nicht lange bitten und holte seinen fünften Sieg in dieser Saison.

An den beiden Spitzenbrettern wurde noch hart gekämpft, aber Wolgang konnte 

den entscheidenden Punkt zur 5-2 Führung holen, während Eddie´s Stellung immer

hoffnungsloser wurde und er schließlich kapitulieren musste.

 

 

5. Runde

SW Nürnberg Süd VIII - SG Anderssen/1978 II  2 - 6

... oder auch die Rückkehr in Erfolgsspur

 

Wieder mit Eddie, dafür ohne Andi H. und Christian fuhren wir zur 5. Runde in die 

Südstadt, allerdings konnten wir diese beiden Ausfälle an diesem Abend besser 

wegstecken als im vorausgegangenen Spitzenspiel.

Natürlich war der Gegner auch diesmal auch nicht so stark wie eine Runde zuvor 

und so lagen wir auch schon früh am Abend nach Siegen von Eddie an Brett 1,

Willi an Brett 4 und Adam an Brett 6, sowie den beiden Remis von El Capitan, der

damit den ersten halben Punkt der Saison abgab und Rainer an Brett 7, mit 4-1 in

Führung.

Nach dem Remis von Frank, ebenfalls noch zu verhältnismäßig früher Stunde war 

die Messe somit gelesen, ehe Wolfgang mit einem Remis an Brett 2 und Andi mit

seinem dritten Sieg im vierten Spiel an Brett 3 das Ergebnis noch ein wenig in die

Höhe schraubten.

 

 

4. Runde:

SG Anderssen/1978 II - SG Mühlhof-Reichelsd./Schwabach III  3,5 - 4,5

... oder auch die schönste Serie reißt einmal...

 

War uns letzte Runde gegen Noris-Tarrasch noch ein wenig das Glück zur Seite ge-

standen, hatte es sich nun gänzlich gegen uns gewandt...

Eddie glänzte erneut nur durch Abwesenheit, aber auch der Gegner trat mit Ersatz 

an, so dass es der erwartet knappe Spitzenkampf wurde.

An den ersten beiden Brettern wurde sich leistungsgemäß nach allerdings sehr

unterschiedlich langem Kampf remis geeinigt, während Andi an Brett 4 den ersten

von zwei Siegen einfahren konnte.

Leider war es das aber auch schon fast mit dem erfreulichen Teil, denn Christian an

Brett 5 durchlief nun, nach zwei Siegen zum Auftakt, mit der zweiten Niederlage in

Folge eine Talsohle und auch Adam musste an Brett 7 seine erste Niederlage der 

Saison hinnehmen, obwohl für beide mehr drin gewesen wäre.

Apropos mehr drin gewesen... Frank brachte an Brett 8 in seinem ersten Spiel der 

Saison das Kunststück fertig, eine Partie zu verlieren, die nach nur sechs Zügen 

gewonnen hätte sein müssen und eigentlich nicht mehr zu verlieren war...

Einziger Lichtblick an den letzten vier Brettern war an Brett 6 El Capitan, der seinen

Gegner, nachdem er ebenfalls ein mögliches schnelleres Partieende übersehen

hatte, relativ problemlos besiegte und seinen vierten Sieg in Folge holte.

So wurden leider drei mehr als mögliche Punkte verschenkt und damit wohl auch 

der durchaus mögliche Aufstieg...

 

 

3. Runde:

SC Noris-Tarrasch VI - SG Anderssen/1978 II  4-4

 

Erstmals nicht in Bestbesetzung mussten wir ohne Eddie und Andi H. und kurzfristig

auch noch ohne Andi G., nicht nur mit zwei Mann Ersatz, sondern auch nur zu siebt 

bei unserem zweiten Gastspiel der Saison antreten.

Dennoch rechneten wir uns durchaus Siegchancen aus, wurden aber zunächst mal

richtig kalt erwischt.

Wie gesagt, das dritte Brett, an dem Andi G. an diesem Abend hätte siegen sollen,

blieb verwaist und der Gegner führte kampflos mit 1 - 0.

Es entwickelten sich sieben hart umkämpfte Partien, in denen wir zunächst leider

zweimal das Nachsehen hatten.

Rainer hatte eine Abwicklung falsch berechnet und unterlag als erster an Brett 8,

während Christian an Brett 6 zuviel wollte und anstatt des sicheren Remis seine 

Partie noch in den Sand setzte, so dass wir mit 0 - 3 hinten lagen.

Normalerweise wird ein Remisangebot in einer solchen Situation nicht unter einem 

Kasten Freibier für die Mannschaft bestraft, in Willi`s Fall machten wir allerdings 

eine Ausnahme, da er nach den beiden Auftaktniederlagen in der Mannschaft und 

einer überraschend verlorenen Partie in der VM eh verunsichert war und sich die

Lage an den Brettern von Thomas und Erwin allmählich zum Guten wandt und es 

bei Adam auch eher nach Sieg aussah, während Wolfgang an Brett 1 ein Remis so 

gut wie sicher hatte.

Wir lagen also nun mit 0,5 - 3,5 hinten, als Thomas an Brett 5 der Durchbruch mit 

zwei Bauern gelang und sein Gegenüber schließlich resignierte.

Kurz danach fuhr auch Erwin, der an Brett 7 seinen Sieg ein und plötzlich keimte

wieder Hoffnung auf, zumal Wolfgang an Brett 1 mit einem Mehrbauern auch noch

gute Siegchancen hatte, während Adam`s Stellung immer mehr in Richtung Remis  

tendierte.

Während Wolfgang seine Partie dann auch tatsächlich noch gewinnen konnte, kam

an Brett 6 ein wenig Hektik auf, da Adam, der trotz seiner 86 Jahre zum ersten Mal

gegen einen Blinden spielte, wegen der Nervosität durch die aufkommende Zeitnot

die Züge einige Male nur mit dem Buchstaben des Feldes nannte, anstatt nach dem

Buchstabieralphabet.

Die Aufregung legte sich aber recht schnell wieder und es wurde sich auf ein Remis

geeinigt, so dass wir zumindest mit einem, zwischenzeitlich nicht mehr für möglich

gehaltenen, Punkt nach Hause fahren konnten. 

 

 

 

2. Runde:

SG Anderssen/1978 II - SC Postbauer-Heng III  6 - 2

... oder wenn es läuft, dann läufts...

 

Drei Wochen nach dem Kantersieg in Johannis ging es dann zum ersten Mal in den

eigenen heiligen Hallen los.

Zu Gast waren unsere Schachfreunde aus Freystadt, die sich seit dem vergangenen

Jahr dem SC Postbauer-Heng angeschlossen haben.

Da unsere Gäste nur zu siebt anreisten, gingen wir schnell in Führung und Andi G.

konnte sich, kaum dass er erschienen war, wieder auf den Heimweg machen.

Zunächst lief es dann allerdings nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Willi hatte leider nochmals keinen guten Abend erwischt und unterlag zum 1 - 1.

Auch an den anderen Brettern zeichneten sich zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei 

wirkliche Siegstellungen ab, so dass es sich in der Folge ein wenig hinzog, ehe es 

wieder Adam war, der uns auf die Siegerstrasse brachte.

Dafür sah es inzwischen für Andi H. an Brett 3 alles andere als gut aus, aber in der

Folge konnten Christian und Thomas die Führung ausbauen.

Allen Respekt an dieser Stelle vor Thomas`Gegner an Brett 7, der ihm mit seinen

gerade mal 10 Jahren das Leben denkbar schwer machte.

Christian und Thomas genehmigten sich auf das zwischenzeitliche 4 - 1 zunächst 

einmal ein Leikeim, da es bei uns leider kein Krug gibt... 

Ich hoffe unser Getränkewart liest das und versteht es als Anregung... ;)

An den drei vorderen Brettern waren die Stellungen zu diesem Zeitpunkt allerdings 

noch völlig offen, zum Teil eher Pro Freystadt, so dass durchaus auch noch ein 4 - 4

drin gewesen wäre.

Allerdings war es dann ausgerechnet Andi H. der seine Stellung, die ich eine knappe

Stunde vorher noch als nahezu aussichtslos befunden hatte, wenden konnte und 

seine Partie sogar noch gewann, woraufhin sich Eddie und sein Gegenüber auf ein

Remis einigten, das der Stellung auch inzwischen entsprach.

Wolfgang dagegen musste um sein Remis gegen Timm noch einige Zeit kämpfen,

ehe dann auch dieses und der Endstand von 6 - 2 feststand.

Nachdem wir mit Timm noch ein Leikeim geleert hatten, ging es wieder Richtung

Südstadt... schließlich waren wir ja weiterhin Tabellenführer...

 

 

 

1. Runde:

SK Nürnberg 1911 IV - SG Anderssen/1978 II  1,5 - 6,5

 

Am 13.10.2017 war es dann endlich soweit, Unternehmen "eine Saison mal ohne 

Abstiegssorgen" sollte für unsere neuformierte Zweite in die erste Runde gehen.

Was gibt es da zum Auftakt besseres, als gleich einmal bei einem Aufsteiger und 

vermeintlichem Konkurrenten um den Klassenerhalt an zu treten ?!

Gesagt getan und so fuhren wir voller Tatendrang nach Johannis um die ersten 

Punkte ein zu fahren.

Nachdem wir uns vor Ort noch brav in eine Unterschriftenliste für die Tochter eines 

Johanniser Schachfreunds zur Wahl des Nürnberger Christkinds eingetragen hatten

(sie gewann diese meines Wissens auch ! ;) ) ging es dann auch los.

Wolfganng erwischte einen Spitzen-Auftakt an Brett 2 und brachte uns schon sehr 

bald in Führung, was natürlich zusätzlich zur Sicherheit der restlichen Mannschaft 

beitrug und der Auftakt zum höchsten Sieg seit längerem sein sollte.

In der Folge dauerte es nun ein wenig, ehe sich wieder etwas zählbares ergab, 

allerdings war an einigen Brettern bereits absehbar, dass es ein gelungener Abend 

werden könnte.

Andi G. holte denn auch den zweiten Punkt, während Eddie gegen seinen starken 

Gegner an Brett 1 ein mehr als achtbares Remis holte, was uns schon ein wenig

komfortabler mit 2,5 - 0,5 in Führung brachte.

Einen nicht so guten Abend hatte leider Willi, der in der vergangenen Saison neben

Adam noch unter erfolgreichster Punktesammler war.

Seine Niederlage bügelten aber Thomas und Adam an den beiden letzten Brettern 

kurz darauf fast zeitgleich mehr als aus und somit war der Drops schon gelutscht.

Während sich Thomas bereits das zweite Krug-Bräu genehmigte, hatte nun auch 

Christian seinen Kampf an Brett 6 zu einem erfolgreichen Ende gebracht und gab

sich nun ebenfalls dieser wunderbaren Gabe fränkische Braukunst hin.

Glücklicherweise kämpfte Andi H. an Brett 3 noch ein bisschen, so dass Christian 

und Thomas den Mannschaftssieg schon mal vor Ort noch ein bisschen zelebrieren

konnten.

Eine knappe Stunde, einige Züge und Krug-Bräu später strich dann auch Andi`s 

Gegner die Segel und wir konnten mit einem, in dieser Höhe nicht erwarten, Sieg 

die Heimreise Richtung Langwasser antreten, die die Hälfte unserer Mannschaft

allerdings zunächst noch in eine, nach Mannschaftskämpfen von uns frequentierte,

Südstadtkneipe führte, wo erst mal noch auf die Tabellenführung angestossen

wurde...  

 

 


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